Sonntag, 14. Februar 2016

Kurzfilm "Zehn hoch"

Kommen wir mal wieder zum Thema "Bildungsauftrag" weil das Leben besteht nicht nur aus dem Download von Musik und Hörspielen - wer meinen Blog hier besucht soll auch mal was fürs spätere Leben mitnehmen.

Heute also steht hier bei mir Astrophysik auf dem Lehrplan. "Zehn hoch" ist ein Kurzfilm aus dem Jahre 1977 von Charles und Ray Eames und in diesem Film bekommt man recht schon das Thema Zehnerpotenzen und wie man Entfernung und Größe einschätzen kann. Der Film beginnt mit einer Einstellung auf ein Paar das am Michigansee ein Picknick macht, gedreht aus einem Meter Entfernung mit einem Bildausschnitt von ein Meter mal ein Meter. Alle zehn Sekunden entfernt sich die Kamera eine Zehnerpotenz weiter weg bis wir dann am Rande des Universums bei 10 hoch 24 Meter sind.
Danach geht es in die Tiefe der Menschlichen Haut bis wir bei 10 hoch -16 Meter sind und Atome sehen.

Was lernen wir daraus ? Größe und Entfernung ist was ziemlich relatives, zum Glück kommt der Film recht locker rüber sonst wäre das ganze für die meisten ziemlich unverdaulicher Stoff.
Manch einer wird diesen Film sicherlich noch aus dem Physik- oder Erdkundeuntericht kennen (einer dieser Filme die Lehrer in den 80igern so liebten, nur Stilecht auf VCR Videokassetten). Ich habe ihn erstmals in der legendären Space Night im Bayrischen Rundfunk gesehen - dort aber in einer gekürzten Version von rund vier Minuten wo es nur ins All ging (logischerweise), den zweiten Teil hatte man da unterschlagen. Ich wußte lange Zeit gar nicht das es da eine längere Fassung gibt, auch der Kommentar in der Kurzfassung war ein anderer. Ich finde den Film auf eine besondere Art faszinierend, auch wenn manches sicherlich von Forschungsseite aus überholt ist.

Nun gut - hier also die Langfassung mit dem Original Kommentar. Gut aufpassen - nächste Woche wird abgefragt und ein Test geschrieben.

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